Unser Bootspark
Unsere Vereinsmitglieder segeln hauptsächlich 15er Jollenkreuzer, O-Jolle und Pirat. Viele Jollenkreuzer sind als Eignerbau entstanden.
Darüber hinaus sind noch zwei 20er Jollenkreuzer und drei Boote, die auch ostseetauglich sind, bei uns zu Hause. Dem Verein gehören zwei Piraten und jeweils ein Kadett, 420er und Eikplast.
Bootsregister
Wir arbeiten an einem Bootsregister des Meißner Segelvereins. Dank der Vorarbeit von Thomas Albert haben wir schon eine recht umfangreiche Aufstellung der Boote, die in der Vergangenheit zum Verein gehörten.
Renovierung eines Vereinspiraten
Unsere Vereinspiraten haben ein stattliches Alter erreicht. (Baujahr 1963) Da bleibt es nicht aus, daß eine Generalüberholung notwendig wird.
Im Jahr 2000 haben Mitglieder unseres Vereins den 'Alter Sachse' zu neuem Glanz erstehen lassen. 2002 wird nun 'Robby' einer Schönheitskur unterzogen.
Schiffsname Das stolze Schiff im Ausgangszustand. Sieht eigentlich gut aus.
Ein wenig mit dem Zeigefinger gebohrt, sieht die Sache schon anders aus. Ein Loch im Boot, wo es nicht hingehört. (Backbordseite am Heck) Backbordseite am Heck
Ein PIRAT sollte symetrisch sein.
Leider ist das auch bei den faulen Stellen so.
Ansicht darunter Nach dem die schadhaften Blankenteile entfernt wurden, kamen auch die Schäden am Grundgerüst zutage. Der Kimmweger und die Nahtleisten waren auch faul.
Nachdem nun das gesamte Boot geschliffen war, stellten wir fest, daß die restlichen Holzteile noch voll in Ordnung waren.
Zur Überholung des Bootes ist vorgesehen, den Rumpf mit Polyester und Glasmatte zu überziehen. Damit das Boot anschließend auch dicht ist, wird der alte Schwertkasten aus Holz durch einen Nachbau aus Plast ersetzt. Bereich Schwertkasten

Der Rückschlag

Im August kam dann das Hochwasser. Da ROBBY nicht mehr schwimmen konnte, geriet er vollständig unter Wasser. Nachdem er getrocknet und vom Schlamm befreit ist, werden wir sehen, ob das Holzboot noch zu retten ist.
Schlamm, bis in die kleinste Ritze. Da wartet viel Arbeit Schlamm im Boot
Heizöl oder Ähnliches wurde vom geschliffenen und völlig trockenen Holz aufgesogen. Öl im Holz
Nachdem wir die gröbsten Hochwasserschäden beseitigt hatten, brachten wir ROBBY zum Jahresende zum Bootsbauer. Er sollte nun die notwendigen Holzarbeiten fachmännisch erledigen.
Leider überraschte uns die Elbe im Januar nochmals mit einem ungewöhnlichen Hochwasser. Dadurch wurde ROBBY weiterer Schaden zugefügt. So hat es ein weiteres Loch in den Rumpf gedrückt und die gesamte Backbordseite verbogen.